ANDY STURM

DOWN & DIRTY: BLAUE STUNDEN IN PARIS

Inhalt

Vor einigen Jahren war er als Autor und Regisseur noch der gefeierte Newcomer. Heute macht Leonard Lubitsch, wenn überhaupt, nur negative Schlagzeilen. Er trinkt, nimmt Drogen und kann seinem Leben außer durch bedeutungslosen Sex keinen Sinn mehr abgewinnen. Den Gipfel seines Absturzes stellt eine Anklage gegen ihn wegen sexueller Nötigung dar. Diese wird zwar fallengelassen, doch sein Ruf bleibt beschädigt und Leo wird stark depressiv. Durch die Hilfe eines Freundes ergibt sich schließlich aber eine neue Chance: Leo soll an der Produktion eines Films mitwirken. Als er dann auch noch die Studentin Chloé kennenlernt, scheint sich für ihn Vieles zum Guten zu wenden. Doch schon bald verfällt er wieder in alte Muster. Er betrügt Menschen, die ihm nahestehen, und rechnet dabei nicht mit herben Rückschlägen.
Eine Geschichte über Liebe, Exzess und Betrug, die schonungslos die abgründigen Schattenseiten des Ruhms und der glitzernden Celebrity-Welt beleuchtet.

Über das Buch

In seinem Debütroman liefert Andreas Sturm ein exzessives Werk über die Schattenseiten der glitzernden Celebrity-Welt, die nur so vor Egoismus und Abgründen strotzt. Stilistisch bewegt er sich dabei ständig zwischen einer präzisen Beobachtung der Geschehnisse sowie einer beinahe schwarzhumorigen Bestandsaufnahme der Gefühle und Dialoge. Der Schauplatz der Geschichte ist Paris, wo viele scheinbar unvereinbare Dinge aufeinandertreffen: der historische Charme und die Schönheit der romantischsten Stadt der Welt, aber auch der beginnende Zerfall und die höchste Bevölkerungsdichte Europas. Und genau wie der Schauplatz steckt auch die Hauptfigur Leonard Lubitsch voller Widersprüche. Innerlich ängstlich und depressiv, lebt er äußerlich das Leben eines Rockstars. Alkohol, Sex und Drogen sind die Mittel der Wahl, um jeglichen Anklang von Gefühlen betäuben und sich weiter seinem sinnlosen Dasein ergeben zu können. Im Handlungsverlauf der Geschichte unterscheidet Sturm weder zwischen Tätern und Opfern noch zwischen Gut und Böse. Und selbst in den tragischsten Momenten wahrt er eine gewisse Distanz zu großen Gefühlen und Emotionen. Dies macht »Down & Dirty« zu einem schonungslosen Porträt einer Generation, die sich ausschließlich über Äußerlichkeiten definiert, an dessen Ende vor allem eine Erkenntnis steht: Wir sind alle Opfer und wir sind alle Täter.
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